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Risikoanalyse
Wohnen
Das persönliche Brandrisiko wird durch verschiedene Faktoren bestimmt:
- Bauart des Gebäudes
- Qualität der Fluchtwege
- Verhalten der Nutzer
- Schutzmaßnahmen
- usw.
Durch eine Brand-Risikoanalyse kann geprüft werden, ob ein akzeptables Verhältnis zwischen Risiko und Vorsorgemaßnahmen gegeben ist. Ist das Risiko für die Gebäudenutzer zu hoch, werden Vorschläge zur Risikominderung gemacht.
Risikoanalyse Einfamilienhaus - Doppelhaushälfte - Reihenhaus
Risikoanalyse Mehrfamilienhaus (maximal 9 Geschosse)
Risikoanalyse Hochhaus (10 oder mehr Geschosse)
Gewerbe
Im Regelfall ist für das Brandrisiko die Nutzung des Bauwerks von herausragender Bedeutung. Brand- und Explosionsrisiken können in allen Stadien des Produktionsprozesses entstehen. Nur durch eine sorgfältige Analyse lassen sich Schwachstellen rechtzeitig erkennen und durch geeignete Maßnahmen auf ein vertretbares (=versicherbares) Risiko begrenzen.
Dazu ist vor Ort eine eingehende Prüfung der technischen und räumlichen Gegebenheiten notwendig. Aufbauend auf dieser Bestandsaufnahme können dann wirksame und wirtschaftlich tragbare Schutzkonzepte entwickelt werden. Wegen der Komplexität der Zusammenhänge ist hier die automatisierte Risikoanalyse nur für eine erste Einschätzung geeignet.
Öffentliche Gebäude
Obwohl bei öffentlichen Gebäuden naturgemäß der Personenschutz im Vordergrund steht, ist wegen der oft hohen Sachwerte (Gebäude, Inhalt) und der Dienstleistungsfunktion der Bauwerke auch der Sachschutz ein wichtiges Thema.
Natürlich sind hier die Brandrisiken anders gelagert als bei Produktionsbetrieben. Die Anzahl der Zündquellen und Brandgefahren ist meist wesentlich überschaubarer, das Brandrisiko wird deutlicher vom Nutzer(fehl-)verhalten geprägt.
Weitere wichtige Risikofaktoren können die Bauart der Gebäude, die potentielle Brandausbreitungsgeschwindigkeit und der zu erwartende max. Schaden sein.
Eine Risikoanalyse führt zu einer realistischen Gefahreneinschätzung.
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